Nokia kopiert Street View
Noch vor Jahresende sollen Fahrzeuge in Frankreich und in Grossbritannien die Strassen abfahren und fotografieren, erklärte der bei der Nokia-Tochter Navteq zuständige Manager Frank Pauli.
Für die Aufnahmen setzt der finnische Handyhersteller hochauflösende Kameras und Laser ein, um so dreidimensionale Bilder der Umgebung zu produzieren, sagte Pauli gegenüber dem deutschen Wirtschaftsmagazin "Wirtschaftswoche". Ausserdem seien die Fahrzeuge mit 360-Grad-Videokameras und Satellitenpositionierung ausgestattet. Zwei Jahre hat das Unternehmen an der Technologie gearbeitet. Erste Tests in San Francisco seien abgeschlossen.
Der Street-View-Dienst von Google wird von Datenschützern scharf kritisiert, weil er nach deren Ansicht private Details über das Wohnumfeld von Menschen verrät. Street View gibt es bereits für 23 Länder. Verbraucher in Deutschland können der Veröffentlichung ihres Hauses widersprechen, es wird dann unkenntlich gemacht.
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