Nokia und Ericsson mit gedämpften Erwartungen
Nokia hat im zweiten Quartal 2003 den Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal von 6,935 Milliarden auf 7,019 Milliarden Euro gesteigert. Der Reingewinn sank hingegen von 905 auf 664 Millionen Euro. Fürs dritte Quartal rechnet Nokia im Vergleich zum Vorjahr mit weniger Gewinn und mit einem leichten Rückgang im Handygeschäft. Auch Ericsson hat seine Quartalszahlen veröffentlicht: Der Umsatz fiel um 28 Prozent auf 28,3 Milliarden schwedische Kronen (rund drei Milliarden Euro). Immerhin konnte der um Sonderposten bereinigte Verlust dank drastischer Sparmassnahmen mit 0,2 Milliarden Kronen geringer als erwartet gehalten werden. Der Nettoverlust blieb bei 2,7 Milliarden Kronen stabil. CEO Carl-Henric Svanberg zeigte sich zuversichtlich, bereits in diesem Jahr wieder profitabel zu werden, rechnet allerdings auch mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufigen Handy-Geschäft im dritten Quartal.
Martin Resel
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