Nokia zieht sich mit Umsatzwarnung Kursabsturz und Sammelklage zu

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Gestern Dienstag hatte Nokia vor einem Umsatzrückgang von 2 Prozent im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gewarnt, nachdem man bisher von einem Umsatzwachstum von 3 bis 7 Prozent ausgegangen war. Nokias Umsatzwarnung hat nicht nur an der Börse für eine mittlere Katastrophe gesorgt – der Kurs fiel gestern Nachmittag an der Frankfurter Börse um fast 20 Prozent – , sondern hat dem finnischen Handy-Riesen nun auch eine Sammelklage eingebracht: Im Auftrag von Investoren hat die US-amerikanische Kanzlei Milberg Weiss Bershad Hynes & Lerach LLP gestern die Klage gegen Nokia eingereicht. Nokia habe vom 8. Januar bis zum 6. April eine ganze Reihe an Falschdarstellungen ausgegeben, begründet die Kanzlei die Klage. Neben dem Konzern- und Vorstandschef Jorma Ollila klagt die Kanzlei gegen den Finanzchef Richard A. Simonson sowie Nokia-Präsident Pekka Ala-Pietila.