NSA provoziert Schliessung von Groklaw
Da sie wegen der NSA-Affäre nicht mehr sicher kommunizieren könne, hat Gründerin Pamela Jones die beliebte Website Groklaw geschlossen - und sich eine neue E-Mail-Adresse bei einem Schweizer Anbieter geholt.
"Wenn Sie wüssten, was ich über E-Mail weiss, würden auch Sie es nicht mehr nutzen" - mit diesen Worten sorgte der Inhaber des E-Mail-Anbieters Lavabit vor rund einer Woche für Furore. Pamela Jones, Gründerin von Groklaw, hat dies offenbar so beeindruckt, dass sie sich entschieden hat, ihre Website zu schliessen. Für den Betrieb von Groklaw sei sie auf eine sichere, private Kommunikation angewiesen. Diese sei heute leider nicht mehr möglich, weshalb sie ihre Website nun zumache, schreibt Jones im wohl letzten Beitrag auf groklaw.net.
Groklaw hatte sich mit seiner Berichterstattung über die rechtlichen Aspekte von Technologie und Internet einen Namen gemacht. Unter anderem verfolgte die Website den Rechtsstreit SCO gegen Linux, diverse Patentstreitigkeiten von IT-Unternehmen und die genauen Umstände des Todes von Aaron Swartz.
Sie habe sich nun eine E-Mail beim Schweizer Anbieter Mykolab.com zugelegt, schreibt Jones - darüber zu kommunizieren sei hoffentlich ein wenig sicherer.
BACS räumt mit verbreiteten Mythen über Schadsoftware auf
Update: Liechtensteiner Justizbehörde nimmt Register nach Cyberangriff wieder in Betrieb
Gobugfree und BDO bündeln ihre Cybersecurity-Kompetenzen
Manche KI-Chatbot-Betreiber teilen ganze Chats mit Dritten
Achtung vor kleinen Enteli
KI-Agenten gewinnen im Schweizer Kundenservice an Boden
SAP proklamiert das autonome Unternehmen, SAP-User würdigen Wahlfreiheit
Mistrals neues KI-Modell ist riesig, glänzt in Cybersecurity – und weniger im Programmieren
Zertifikate sicher verwalten, Risiken früh erkennen