Nun soll sich FBI um P2P-Börsen kümmern
Das Federal Bureau of Investigation FBI soll ein Programm entwickeln, dass es der US-Bundespolizei ermöglicht, gegen P2P-Tauschbörsen vorzugehen. Das FBI soll künftig Polizei, Urheberrechtsinhaber sowie ISPs dazu ermuntern, Informationen über illagale Tauschaktionen zu melden, so US-Medien. Geht es nach dem am Donnerstag von zwei Abgeordnete im US-Kongress vorgebrachten Piracy Deterrence and Education Act of 2003, HR-2517, sollen Urheberrechtsinhaber zudem ein Formular mit FBI-Stempel erhalten, das sie zur Warnung an P2P-Nutzer senden können. Die beiden Abgeordneten spekulieren offenbar auf die abschreckende Wirkung des FBI-Schreibens. Der neue Gesetzesentwurf betrifft auch das Justizdepartement. Dieses soll künftig Angestellte in den Bereichen Hacking und Intellectual Property ausbilden. Während die RIAA und die Motion Picture Association of America den Gesetzesentwurf begrüssten, meldeten Konsumenten- und Datenschutzorganisationen Bedenken an.
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