NZZ fördert mit E-Learning-Projekt den Nachwuchs

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Mit einem E-Learning-Set namens "Eigene Meinung" stellt die NZZ allen Schulen in der Schweiz eine elektronische, interaktive Unterrichtseinheit kostenlos zur Verfügung. Damit will die NZZ laut eigenen Angaben die freie Meinungsbildung unterstützen und natürlich auch potenzielle Zeitungsleser ansprechen.
Das Angebot richtet sich an Schüler der 2. und 3. Klasse der Sekundarstufe II (Berufs- und Maturitätsschulen). Heute stehen die drei "Lernmodule" Integration von Ausländern, Lärm sowie Ernährung und Bewegung zur freien Nutzung bereit.
Mit ihrem Angebot will die NZZ auch die Initiative "Public Private Partnership – Schule im Netz" unterstützen. Diese wird 2006 ablaufen, bis Frühling 2005 waren im Rahmen dieser Kooperation zwischen Bund, Kantonen und der Wirtschaft bereits mehr als 3400 Schulen mit Computern und ADSL-Anschlüssen ausgerüstet. Die Infrastruktur sei also vorhanden, was noch fehle, sei der Inhalt, so die NZZ.
Das didaktische Konzept des Lernsets wurde von der Firma LerNetz aus Bern erarbeitet. Die Inhalte entstanden in Zusammenarbeit mit der NZZ-Redaktion.
Die NZZ lancierte bereits Anfang Oktober die Ernährungsberater-Site eBalance.ch und verwandelt ihren Online-Bereich immer mehr zu einem General-Interest-Portal. Wolfgang Frei, Leiter Neue Medien der NZZ, erklärte in einem Interview der aktuellen Netzwoche 42, dass die klassische Finanzierung von publizistischen Produkten durch Abonnemente und Werbung immer mehr durch die Finanzierung mit Zusatzprodukten ergänzt werden müsse.