Olympisches Komitee gewinnt Domain zurück – Grabber war ein Schweizer
Unmittelbar vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Turin am 10. Februar 2006 hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) nochmals ein deutliches Zeichen gegen Domain-Grabbing gesetzt: Vor einem US-Gericht setzte sich das IOC im Streit um die Internet-Adresse turin2006.com durch.
Gemeinsam mit dem Organisationskomitee der Winterspiele in Turin hatte das IOC im Dezember 2005 Klage gegen den Schweizer Marco Ferro beim US-Schiedsgericht des National Arbitration Forum erhoben. Sie machten geltend, dass Ferro durch die Nutzung des Domain-Namens turin2006.com ihre Markenrechte an der Bezeichnung "Turin 2006" verletzen würde. Ferro setzte sich zur Wehr und behauptete, die ihm gehörende Internet-Adresse für die britische Indie-Band "Turin Brakes" nutzen und eine Info-Seite über deren nächste Tournee ins Netz stellen zu wollen. Doch diese Begründung überzeugte das Gericht nicht. Zum Zeitpunkt der Klageerhebung hatte Ferro die Domain nämlich noch verwendet, um über eine Suchmaschine olympiabezogene Produkte wie Hotels, Reisen und Eintrittskarten zu werben. Erst nachdem er die Klage erhalten hatte, entfernte er rasch die Werbung und ersetzte sie durch eine Fan-Site. Da Ferro weder ein eigenes berechtigtes Interesse an der Domain geltend machen konnte noch sonst eine Registrierung und Nutzung in bösem Glauben widerlegen konnte, entschied das Gericht auf Übertragung der Domain an das IOC.
Gemeinsam mit dem Organisationskomitee der Winterspiele in Turin hatte das IOC im Dezember 2005 Klage gegen den Schweizer Marco Ferro beim US-Schiedsgericht des National Arbitration Forum erhoben. Sie machten geltend, dass Ferro durch die Nutzung des Domain-Namens turin2006.com ihre Markenrechte an der Bezeichnung "Turin 2006" verletzen würde. Ferro setzte sich zur Wehr und behauptete, die ihm gehörende Internet-Adresse für die britische Indie-Band "Turin Brakes" nutzen und eine Info-Seite über deren nächste Tournee ins Netz stellen zu wollen. Doch diese Begründung überzeugte das Gericht nicht. Zum Zeitpunkt der Klageerhebung hatte Ferro die Domain nämlich noch verwendet, um über eine Suchmaschine olympiabezogene Produkte wie Hotels, Reisen und Eintrittskarten zu werben. Erst nachdem er die Klage erhalten hatte, entfernte er rasch die Werbung und ersetzte sie durch eine Fan-Site. Da Ferro weder ein eigenes berechtigtes Interesse an der Domain geltend machen konnte noch sonst eine Registrierung und Nutzung in bösem Glauben widerlegen konnte, entschied das Gericht auf Übertragung der Domain an das IOC.
Stromversorgung gefährdet
Photovoltaikanlagen der Schweiz stellen systemrelevantes Risiko dar
Uhr
Omada Fusion Gateways
TP-Link vereint Gateway und Controller in einem Gerät
Uhr
Technologische Abhängigkeit
KI-Souveränität ist für viele Länder eine Illusion
Uhr
HP Solutions Day 2026
Wie KI den Arbeitsplatz von morgen verändert
Uhr
User-Feedback
Schweizer KI Apertus und Protons KI-Assistent Lumo spannen zusammen
Uhr
Zahlen von IDC
KI-Ausgaben in Europa steigen bis 2030 auf 470 Milliarden US-Dollar
Uhr
In Bern, Thun und Emmen
Ruag will bis zu 25 IT-Stellen abbauen
Uhr
Ganz normale tägliche Aktivitäten
Filme vs. Realität
Uhr
Success Story: BOC | LLB
LLB reduziert Aufwand für Risikoauswertungen um 90 Prozent
Uhr
Per 28. September 2026
CISA stellt wöchentliche Schwachstellenübersicht ein
Uhr