Onlinehändler werden bei Kartenbetrug entlastet

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Als erste Schweizer Bank führt die Cornèr Bank für ihre Visa-Karteninhaber und Vertragspartner den Sicherheitsstandard Verified by Visa (VbV) für Online-Transaktionen ein. Dieses Authentifizierungsprogramm wird in anderen Ländern bereits seit Monaten eingesetzt. Von VbV, das auf dem Authentifizierungsprotokoll 3-D Secure von Visa beruht, profitieren vor allem die Onlinehändler, welche die Lösung einführen: Sie sollen künftig nicht mehr haften, wenn der Kunde bestreitet, die ausgelieferte Ware bestellt zu haben. Das Risiko geht auf die Bank über, welche die Kreditkarte ausstellt, egal ob sie bereits VbV anbietet oder nicht. VbV-Pionier unter den Schweizer Onlineshops ist Fleurop.com. Visa-Kreditkarteninhaber, die sich für VbV angemeldet haben, geben künftig nicht nur die Kreditkartennummer, sondern auch ein persönliches Passwort zur Identifikation ein. Bis die anderen Herausgeber von Visa-Karten in der Schweiz nachziehen, ist nur eine Frage der Zeit. Denn Visa möchte den Kartenherausgebern ab April mit Nachdruck nahelegen, VbV anzubieten. Da diese nun das Risiko ohnehin tragen, wird ihnen aus eigenem Interesse auch nichts anderes übrig bleiben. Dass der grösste Kreditkartenherausgeber der Schweiz, UBS Card Center, VbV seinen Karteninhabern noch nicht anbietet, hat laut Peter Fatzer, Direktor UBS Card Center AG, folgenden Grund: Man wolle zuwarten, bis auch Eurocard mit seiner entsprechenden Lösung soweit sei, um dann mit beiden angebotenen Kreditkarten gleichzeitig starten zu können. Wie bereits berichtet, hat auch Mastercard mit SecureCode ein ähnliches System angekündigt, das ebenfalls auf 3-D Secure basiert.