Open Source Software-Strategie der Bundesverwaltung verabschiedet
Der Informatikrat Bund hat die Open Source Software (OSS)-Strategie der Bundesverwaltung Version 1.0 verabschiedet. Diese soll den Umgang der Bundesverwaltung mit OSS bis Ende 2007 festlegen und dafür sorgen, dass OSS zu einer gleichwertigen Alternative zu ihrem Gegenstück, der Closed Source Software (CSS), wird. "Ein angemessener Einsatz von OSS kann den Handlungsspielraum der Bundesverwaltung vergrössern. Der OSS-Einsatz belebt den Wettbewerb im Bereich der Software, was sich wiederum positiv auf die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Informatiksysteme auswirkt", heisst es dazu in dem 26-seitigen Dokument. Die OSS-Strategie verfolgt im wesentlichen drei Stossrichtungen: Die Gleichbehandlung von OSS und CSS, die Wiederverwendbarkeit von Eigenentwicklungen und das Schaffen von Voraussetzungen für den Einsatz von OSS hinsichtlich Standardisierung, Organisation, Ausbildung, Wirtschaftlichkeit und Recht. Eine vor der Festlegung der Strategie durchgeführte Ist-Analyse zeigt, dass etwa sieben Prozent der Server der Bundesverwaltung mit Linux betrieben werden. OSS wird zudem in wichtigen Geschäftsanwendungen eingesetzt, ebenso im Bereich der Softwareentwicklung. Im Client-Bereich hingegen spielt Linux noch eine unbedeutende Rolle, nur 100 von 30'000 Arbeitsstationen laufen mit Linux. Allerdings soll Linux für Arbeitsstationen als potenzieller künftiger Standard betrachtet werden, wodurch Pilotprojekte bevorzugt genehmigt werden können, heisst es in der OSS-Strategie. Eine Umfrage bei den Kantonen ergab, dass zehn von 19 teilnehmenden Kantonen bereits OSS produktiv einsetzen, vor allem im Server-Bereich (Apache, BIND, MySQL, Tomcat, OpenSSH/SSL).
Markus Reding
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