Optimistisches Disaster Recovery in der Schweiz

Uhr | Aktualisiert
von fgr@netzwoche.ch
Im Vergleich zu vor vier Jahren beschäftigt sich zunehmend das Management eines Unternehmens mit Disaster Recovery. In den Disaster-Recovery-Komitees, die bestimmen, was zu tun ist, wenn die IT ausfällt, sitzen heute bei 23 Prozent der durch Symantec befragten Unternehmen CEOs. 2003 waren es erst 7 Prozent. Symantec befragte für eine umfassende Studie zum Thema Disaster Recovery weltweit 900 Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden. 50 der befragten Unternehmen stammen aus der Schweiz. Hierzulande sass bei 16 Prozent der Unternehmen der CEO im Disaster-Recovery-Komitee ein. Wie in den meisten der befragten Ländern befürchten auch die Schweizer Unternehmen vor allem IT-Ausfälle durch natürliche Katastrophen (68 Prozent) und Virus-Attacken (63 Prozent). 25 Prozent der befragten Unternehmen in der Schweiz gaben an, schon einmal durch eine Systempanne Ausfälle erlitten zu haben. Die restlichen 75 Prozent konnten die Ursache nicht lokalisieren. 84 Prozent der Befragten konnten nach einem Ausfall die Kernfunktionen sofort wieder in Betrieb nehmen. 7 Prozent brauchten dafür eine Woche. 24 Prozent gaben an, den vollen Betrieb nach zwei Wochen wieder aufnehmen zu können. 16 Prozent rechneten allerdings mit mehr als einem Monat.
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