Oracle wächst - und enttäuscht trotzdem
Oracle hat im zweiten Geschäftsquartal beim Umsatz um 2 und beim Gewinn um 17 Prozent zugelegt. Für Analysten und Börsianer ist das zu wenig. Auch Oracle selbst hatte mehr erwartet.
2 Prozent mehr Umsatz und 17 Prozent mehr Gewinn. Solide, oder? Nicht so bei Oracle: Das zweite Geschäftsquartal (September bis November) des US-Konzerns enttäuschte sowohl Analysten als auch Börsianer. Auch Oracle selbst ist mit dem Geschäftsgang nicht glücklich.
Mit 8,8 Milliarden US-Dollar Umsatz und 2,2 Milliarden Gewinn liegt Oracle unter den Erwartungen der Märkte. Oracle prognostizierte ein Umsatzwachstum von 5 bis 9 Prozent. Besonders das Geschäft mit Software-Lizenzen schwächelt: Gegenüber dem Vorjahr wuchs die Geschäftssparte zwar um 2 Prozent. Im Vorfeld versprach Oracle seinen Anlegern aber eine Steigerung um 6 bis 16 Prozent.
Das Geschäft mit Server und Storage schrumpfte gar um 14 Prozent und bemisst sich neu auf ein Volumen von 953 Millionen Dollar. Gut möglich, dass dies auf den baldigen Marktstart der neuen SPARC-Prozessorfamilie T4 zurückzuführen sei, so Oracles Erklärung.
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