Orange baut 100 Stellen ab

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Orange, die Nummer zwei im Schweizer Mobilfunkmarkt, will bis Ende 2006 100 Stellen streichen. Der Abbau sei aufgrund des Eintritts neuer Marktteilnehmer nötig, teilt Orange mit. Gemeint ist vor allem der Eintritt neuer Mobilfunkanbieter wie Cablecom, Migros und Mobilezone.
Der Abbau betrifft gemäss Orange vor allem das Kader und die "rückwärtigen Bereiche", sprich Administration und Büro. Entlassungen sind nicht vorgesehen, der Stellenabbau soll über natürliche Fluktuationen erfolgen: Mitarbeitende, die ohnehin entschieden haben, Orange im Laufe des Jahres zu verlassen, können von einer Abgangsentschädigung profitieren.
Orange hat offenbar aus der letzten grösseren Restrukturierung von 2003 gelernt, als erst durch Druck der Gewerkschaft Kommunikation und Streiks ein Sozialplan erarbeitet wurde. Um Entlassungen wenn möglich zu vermeiden, seien die geplanten Massnahmen frühzeitig mit der Gewerkschaft Kommunikation besprochen worden, teilt Orange mit. Die Gewerkschaft Kommunikation bedauert zwar den geplanten Stellenabbau und erwartet, dass das Unternehmen in Absprache mit der Gewerkschaft alles tut, um ein Maximum an Stellen zu erhalten. Als positiv erachtet sie aber die Bereitschaft von Orange, nach Lösungen zu suchen, um dieses Ziel zu erreichen.