Orange-Sunrise-Merger: Stellenabbau, Chance für Cablecom?
Die Fusion von Orange und Sunrise soll zu einem Abbau von rund 500 Stellen führen, so die Sonntagszeitung – eine Reduktion von 20 Prozent. Die Hälfte davon soll im Netzbetrieb gestrichen werden, 100 Stellen in der Informatik sowie je 50 im Personalwesen, in der Finanzbuchhaltung und den Stäben. Der derzeitige Sunrise-Chef Christoph Brand, der bis zum Abschluss der Übernahme im Amt bleibt, erhalte für sein Aktienpaket rund fünf Millionen Franken.
"Mit der möglichen Fusion werden wir das Mobilfunkgeschäft eingehend prüfen", sagt indes Cablecoms CEO Eric Tveter zur NZZ am Sonntag. Die Zukunft liege darin, Telefonie, Mobilfunk, Internet und TV aus einer Hand anbieten zu können, so Tveter weiter. Ob Cablecom als Wiederverkäufer auf einem fremden Netz oder als neue Lizenzinhaberin in den Mobilfunkmarkt eingreifen will, lässt er noch offen. Bislang verfügt Cablecom im Mobilfunkbereich lediglich über eine Zusammenarbeit mit Sunrise.
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