Papierähnliche Displays reif für Massenproduktion?

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Die Firma E Ink kündigt an, dass schon im nächsten Jahr die ersten Prototypen produziert und die ersten Monitorbildschirme vorgestellt werden sollen. Dafür will E Ink in Woburn, Massachussets eine Halbleiterfabrik für die papierähnlichen flexiblen Displays bauen. Seit zwei Jahren testet das von MIT-Wissenschaftlern ins Leben gerufene Unternehmen verschieden Prototypen des sogenannten elektronischen Papiers. Das biegsame Plastikdisplay, welches E Ink letztes Jahr vorstellte, basiert auf einzelnen flexiblen Transistoren, sogenannte Polymertransistoren, die einzelne Pixel ansteuern. Die Transistoren stammen aus den Labors von Lucent. Philips hat sich bereits die Vermarktungsrechte an E-Books auf E-Papier-Basis gesichert. Im E-Papier bewegen sich Kügelchen in einer Flüssigkeit je nach Spannung nach oben oder unten und erzeugen dadurch schwarze oder weisse Bildpunkte. Da die Kügelchen nach wegfall der Spannung in ihrem Zustand bleiben, gilt das E-Papier als sehr energiesparend. Optisch soll das Ergebnis dem Zeitungsdruck ähneln.