Peoplesoft und SAP steigern Gewinn

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Peoplesoft Inc., die sich immer noch gegen den feindlichen Übernahmeversuch durch Oracle wehrt, hat ihren Umsatz im zweiten Quartal 2003 um acht Prozent auf 497 Millionen Dollar gesteigert und damit die eigene Prognose erreicht. Der Nettogewinn der ERP-Spezialistin stieg leicht von 36 auf 36,5 Millionen Dollar. Auch die deutsche Mitbewerberin SAP konnte den Gewinn von minus 232 Millionen Euro auf plus 219 Millionen Euro steigern. Allerdings hatten im zweiten Quartal 2002 einmalige Abschreibungen auf Commerce One in Höhe von 297 Millionen Euro das Ergebnis negativ beeinflusst. Beim Umsatz musste SAP einen Rückgang um 8 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro hinnehmen. Ohne Berücksichtigung der Währungseinflüsse wäre der Gesamtumsatz allerdings um 2 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2002 gestiegen. SAP geht gemäss Medienmitteilung davon aus, im zweiten Quartal 2003 erneut Marktanteile hinzugewonnen zu haben. Im Vergleich zu ihren wichtigsten Mitbewerbern (zu denen SAP vor allem i2 Technologies, J.D. Edwards, Oracle , PeopleSoft und Siebel Systems zählt) betrage der weltweite Marktanteil von SAP basierend auf Software-Lizenzumsätzen am Ende des zweiten Quartals 2003 etwa 55 Prozent, am Ende des ersten Quartals 2003 waren es 54 und am Ende des zweiten Quartals 2002 erst 45 Prozent.