Pixelpark baut massiv ab, Schweiz nicht betroffen

Uhr | Aktualisiert
Letzten Freitag hätte Pixelpark in Deutschland eigentlich ihre Quartalszahlen veröffentlichen sollen, doch statt dessen wurden umfassende Restrukturierungsmassnahmen bekannt gegeben. Das Wichtigste in Kürze. Bertelsmann reduziert seinen Mehrheitsanteil an Pixelpark von 60,3 auf 20 Prozent. Quasi als Abschiedsgeschenk von seiner Rolle als Hauptaktionär gibt Bertelsmann Pixelpark eine letztmalige finanzielle Unterstützung von 3,2 Millionen Euro mit auf den Weg. Gemäss einer Pressemitteilung von Pixelpark konnte mit der HVB Immobilien AG eine Einigung bezüglich des bestehenden Mietvertrages mit Pixelpark in Berlin getroffen werden. Details hierzu werden keine genannt. Pixelpark wird seine Produktion sowie die Internetdienstleistungen am Standort Köln konzentrieren. In Hamburg verbleibt bloss ein Vertriebsbüro. Pixelpark Berlin wird bis auf die IT-Entwicklung und den Service-Bereich, welche ausgegliedert allerdings werden sollen, auf wenige Zentralfunktionen reduziert. All diese Massnahmen haben zur Folge, dass sich Pixelpark in Deutschland von rund 150 der 250 Mitarbeiter trennen wird. Pixelpark Austria und Pixelpark Schweiz sind von diesen Massnahmen nicht betroffen und in diesen Ländern sollen auch keine Stellen abgebaut werden. Jürg Dangel, CEO von Pixelpark Schweiz bekräftige gegenüber dem Netzticker, dass das Schweizer Geschäft von den Ereignissen in Deutschland nicht betroffen sei und kein Stellenabbau vorgesehen sei. Pixelpark will nun seine Zahlen für das dritte Quartal im Laufe des Dezember veröffentlichen. Dann werden wohl auch mehr Details zu den Besitzverhältnissen bekannt werden.