Pop-ups sind Geld- und Zeitverschwendung

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Viele führende Werbespezialisten verschleudern den grössten Teil ihrer Budgets für Online-Werbung in Kampagnen, die Misstrauen und Frustration bei den Beworbenen auslösen. Dies, weil sie Anwender entweder durch falsche Versprechen zum Click-through animieren, oder weil sich die Anwender durch Pop-ups irritiert fühlen. Zu diesem Resultat gelangte das englische Verhaltensforschungsinstitut Bunnyfoot Universality. Neun von zehn Menschen, die auf ein Pop-up klicken, tun dies ungewollt im Bestreben, es zu schliessen. Daraus schliesst Bunnyfooot: Investitionen in Pop-up-Advertising sind eine Geldverschwendung, die zusätzlich das Image einer Marke schädigt. Ein neuer Trend, eine unübersichtliche und verwirrende Gestaltung in die Pop-ups zu integrieren, verstärke die negative Wahrnehmung zusätzlich. Rob Stevens, Head of Business Behaviour bei Bunnyfoot: "Aufgeblasene Click-through-Raten mögen einer Marke helfen, ihre Werbe-Ausgaben zu rechtfertigen. Doch die Werber täuschen sich damit nur selbst." In einem Test mit 60 Anwendern stellte Bunnyfoot fest, dass die getestete Marke sich einer Click-through-Rate von 20 Prozent rühmte. Gemäss der Studie von Bunnyfoot betrage diese aber nur 2 Prozent, weil wie eingangs erwähnt 9 von 10 Personen, die die Werbung anklicken, dies irrtümlicherweise tun. Zudem äusserte sich keiner der Befragten in irgendeiner Weise positiv über Pop-ups.