Restliche AGI-Banken wollen bis Ende Jahr über künftige Partner entscheiden

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Am 5. April gaben die vier kleineren Kantonalbanken (GL, AI, OW, NW) der AGI-Kooperation bekannt, per Ende 2006 von der AGI-Plattform von Swisscom IT Services zur Banking-Plattform der Lenzburger Finnova zu wechseln. Diese wird bereits von den Kantonalbanken SH, SZ und UR genutzt. Gegenüber der SonntagsZeitung sagte Daniel von Arx, Sprecher der Luzerner Kantonalbank, nun, die verbleibenden vier AGI-Banken der Kantone St. Gallen, Thurgau, Luzern und Freiburg strebten noch in diesem Jahr einen Entscheid an, ob sie auf der AGI-Plattform bleiben würden und wer ab 2007 Provider für ihr Rechenzentrum werde. Mit ein Grund für die Evaluation dürfte auch sein, dass der Ausstieg der vier kleineren Partner den vier übrigen Kantonalbanken bei einem Verbleib auf der AGI-Plattform IT-Mehrkosten von rund zehn Prozent verursachen würde. Im schlimmsten aller möglichen Fälle läuft Swisscom IT Services Gefahr, alle AGI-Banken als Partner zu verlieren. Auch falls die Banken die Plattform wechseln, ist allerdings möglich, dass Swisscom IT Services wenigstens mit dem Betrieb der neuen Banking-Systeme beauftragt wird. Swisscom IT Services ist 2002 aus dem Zusammenschluss von Swisscom IT und der AGI IT Services entstanden. 2003 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 755 Millionen Franken. 21,9 Prozent davon mit den AGI-Banken. 69,8 Prozent wurden mit Gruppengesellschaften der Swisscom umgesetzt. Der Umsatz mit Drittkunden beträgt nur 48,8 Millionen Franken (6,5 Prozent), stieg gegenüber dem Vorjahr allerdings um 26 Prozent.