Ringier legt Internetstrategie fest

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Die Ringier-Konzernleitung will im Internet den vor einem Jahr eingeschlagenen Kurs fortsetzen. Das Medienhaus setzt für seine grössten Onlineplattformen Blick Online sowie Cash / Borsalino weiterhin auf Werbung, Kooperationen und Sponsoring als Haupteinnahmequelle. Paid Content ist auf den Online-Plattformen von Ringier nach wie vor kein Thema. Bei Cash / Borsalino kommen aber wie bisher noch Einnahmen aus Transaktionsgebühren und Abogebühren für Börsentools dazu. André Maerz, Leiter E-Content bei Ringier, ist zuversichtlich, dass der Onlinewerbemarkt sich wieder erholen wird: Wir stellen schon jetzt fest, dass es wieder bergauf geht. Die Depression war genauso wie der Boom übertrieben. Die Websites von Blick Online oder Cash werden also auch in Zukunft gratis für die User bleiben. Dennoch möchte Ringier das Internet nutzen, um seine Printprodukte zu verkaufen. Diese, so die Idee, sollen den Lesern so zugestellt werden, wie diese es möchten. Laut Maerz sind zwei Lösungen vorgesehen: Die Leser können ein Ringier-Produkt nicht nur im Printabo, sondern auch im PDF-Format abonnieren. Dafür ist eine Zusammenarbeit mit der amerikanischen Firma NewsStand vorgesehen, mit deren Modell auch schon die Basler Zeitung und der Tages-Anzeiger vor einem Jahr experimentiert haben. Bei der zweiten Lösung kann man sich die gedruckte Zeitung oder Zeitschrift als JPEG anschauen (zum Lesen ist der Text zu klein) und dann einzelne Artikel über Swissdox kaufen.