Ringier sieht sein Heil im Internet: Stärkere Verzahnung von Online und Print
Der Ringier-Verlag will stärker auf Online setzen. Dies hat Verleger Michael Ringier gestern in einem Pressegespräch bekräftigt. Das Internet habe die Geschäftsbasis des grössten Schweizer Verlages massiv verändert, wird Ringier von der SDA zitiert.
Ringier sieht im verstärkten Einbezug des Internets die einzige Möglichkeit, die schwindenden Werbeeinnahmen im Print auszugleichen. Zwischen der Internetnutzung und der Internetwerbung bestehe noch immer eine grosse Lücke, so Ringier. Dies treffe insbesondere auf das junge Publikum zu, wo heute schon gut ein Fünftel des Medienkonsums online stattfinde, während die Onlinewerbung erst 5 Prozent des gesamten Werbebudgets ausmache.
Als Beispiel für die geplante stärkere Verbindung von Online und Print dient Ringier die enge Verzahnung der Gratiszeitung Cash-daily mit der dazugehörenden Internetplattform. Gemäss Ringier hat das Crossmedia-Konzept von Cash-daily Erfolg. Zahlen zur Angebotsnutzung gab der Verlag allerdings nicht bekannt.
Im Februar startete Ringier intern das Projekt "Neue Medien". Ein Ausschuss gleichen Namens unter dem Vorsitz von Ringier-Konzernleitungsmitglied Thomas Trüb und operativer Leitung von Andreas Waldis hat seither die Aufgabe, im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen im digitalen Bereich Produkte, Dienstleistungen und neue Geschäftsmodelle zu initiieren.
Vergangenen Freitag hatte schon die NZZ bekannt gegeben, den Onlinebereich bis Ende des ersten Quartals des nächsten Jahres ausbauen zu wollen. Dazu soll eine gemeinsame Nachrichtenredaktion für Zeitung und Internetportal aufgebaut werden. Gleichzeitig soll auf NZZ-Online eine Agenda-Datenbank mit Freizeit- und Ausgehinformationen entstehen.
Ringier sieht im verstärkten Einbezug des Internets die einzige Möglichkeit, die schwindenden Werbeeinnahmen im Print auszugleichen. Zwischen der Internetnutzung und der Internetwerbung bestehe noch immer eine grosse Lücke, so Ringier. Dies treffe insbesondere auf das junge Publikum zu, wo heute schon gut ein Fünftel des Medienkonsums online stattfinde, während die Onlinewerbung erst 5 Prozent des gesamten Werbebudgets ausmache.
Als Beispiel für die geplante stärkere Verbindung von Online und Print dient Ringier die enge Verzahnung der Gratiszeitung Cash-daily mit der dazugehörenden Internetplattform. Gemäss Ringier hat das Crossmedia-Konzept von Cash-daily Erfolg. Zahlen zur Angebotsnutzung gab der Verlag allerdings nicht bekannt.
Im Februar startete Ringier intern das Projekt "Neue Medien". Ein Ausschuss gleichen Namens unter dem Vorsitz von Ringier-Konzernleitungsmitglied Thomas Trüb und operativer Leitung von Andreas Waldis hat seither die Aufgabe, im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen im digitalen Bereich Produkte, Dienstleistungen und neue Geschäftsmodelle zu initiieren.
Vergangenen Freitag hatte schon die NZZ bekannt gegeben, den Onlinebereich bis Ende des ersten Quartals des nächsten Jahres ausbauen zu wollen. Dazu soll eine gemeinsame Nachrichtenredaktion für Zeitung und Internetportal aufgebaut werden. Gleichzeitig soll auf NZZ-Online eine Agenda-Datenbank mit Freizeit- und Ausgehinformationen entstehen.
Neue Kriterien für Ausschreibungen
Politiker wollen weniger digitale Abhängigkeiten für kritische Staatsaufgaben
Uhr
Success Story: Swisscom
Wie die Parlamentsdienste KI sicher nutzbar machen
Uhr
Widerstand gegen Rechenzentren
US-Zwischenwahlen schicken KI-Aktien auf Talfahrt
Uhr
Vier Handlungsfelder
Kanton Basel-Stadt verabschiedet KI-Strategie
Uhr
"LLMJacking"
Cyberkriminelle kapern LLM-Zugänge und treiben Cloud-Rechnungen hoch
Uhr
ETH News
Neue flexible Drohne steckt Kollisionen weg
Uhr
"GPT-6 Cyber"
OpenAI schickt neues KI-Modell auf Schwachstellensuche
Uhr
Die Lösung heisst Corn-i
Dieser eine nervige Freund, der beim Filmeschauen immer Fragen stellt
Uhr
KI-Governance
KI freigegeben - bis zum nächsten Update?
Uhr
Lieferengpässe
Tablet-Markt ist weiter unter Druck
Uhr