Romeo&Julia-Virus führt sich selber aus

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Hacker scheinen auch romantisch veranlagt zu sein. Nur so lässt sich erklären, dass nach dem Love-Bug-Virus vom vergangenen Mai nun ein bösartiger Romeo&Julia-Virus die Rechner unsicher macht. Der Computerschädling besteht aus drei Teilen: In einem E-Mail im HTML-Format wird ein HTML-Script transportiert. Dieses aktiviert beim Öffnen des Mails automatisch die dem Mail beigefügte ausführbare Datei (.exe) names My Romeo und eine Hilfe-Datei (.chm) names My Juliet. Nick Galea, CEO des Softwaretool-Herstellers GFI, sieht im Romeo&Julia-Virus eine neue Art der Bedrohung: Der Romeo&Julia-Virus scheint sich darauf zu verlassen, dass die HTML-Skripte eine ausführbare Datei ohne Eingriffe durch den Benutzer auslösen. Viren solchen Typs kann man nur auf Serverebene beikommen. Hier müssen die Mails auf ihren Inhalt gecheckt und all jene mit HTML-Scripts sowie angehängten EXE- und CHM-Dateien ausgefiltert werden.