Russische Hacker halten sich für die Besten
Wenn irgendwo das Computersystem einer grossen Firma gehackt wird, heisst es oft, beim Täter handle es sich um einen russischen Staatsbürger. So beim Dateneinbruch bei Microsoft im Oktober, als ein E-Mailaccount in St.Petersburg im Mittelpunkt stand. Ebenfalls Russen sollen 1998 in das System der amerikanischen Streitkäfte eingedrungen sein und Software für das Satellitennavigationssystem GPS geklaut haben. Kein Wunder also, dass sich die russischen Hacker selber als die besten der Welt bezeichnen. Doch hinter diesem Stolz steckt oftmals der Mangel an Chancen für die Programmierer, legal ihr Talent nutzen zu können. Viele Hacker sind begabte Mathematiker und hätten beste Aussichen, im Westen viel Geld zu verdienen, meint Sergej Pokrowski vom Insider-Magazin Chaker. Auch die Software-Piraterie floriert im Land des Bären. Im vergangenen Jahr sollen in Russland laut Angaben der Business Software Alliance 89 Prozent der vertriebenen Programme Raubkopien gewesen sein.
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