SAP steigert Umsatz und Marktanteile

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SAP (Schweiz) AG hat im Geschäftsjahr 2002 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 51,4 Millionen auf 473,3 Millionen Franken gesteigert und ist damit gemäss eigener Einschätzung mit grossem Abstand der wichtigste Anbieter von standardisierten Informatiklösungen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen in der Schweiz. Der Produktumsatz per se ist im vergangenen Jahr um 10 Prozent auf 314 Millionen Franken gewachsen. Speziell im Finanzsektor habe SAP (Schweiz) ihre Position im Jahre 2002 massiv verstärken können, heisst es weiter, unter anderem mit dem Gewinn der Zürcher Kantonalbank (ZKB) und der Zuger Kantonalbank (Zuger KB) als Kunden. Zeitgleich mit der Schweizer Niederlassung hat auch der Gesamtkonzern SAP über das Jahr 2002 informiert. Gemäss eigener Statistik stieg der Marktanteil der SAP, basierend auf Lizenzumsätzen, im Vergleich zu ihren wichtigsten Wettbewerbern um 9 Prozentpunkte auf 50 Prozent. Das Konzernergebnis selbst lag 2002 bei 509 Millionen Euro (2001: 581 Millionen). Ohne Berücksichtigung ausserordentlicher Erträge, akquisitionsbezogener Aufwendungen, Commerce-One-Einfluss und sonstiger Wertminderungen läge das Konzernergebnis allerdings bei 1 Milliarde Euro (2001: 851 Millionen), was einer Steigerung um 21 Prozent bedeuten würde. Die SAP generierte 2002 einen Free Cash Flow (definiert als Operativer Cash Flow abzüglich Investitionen) in der Höhe von 1,4 Milliarden Euro und verfügte Ende Dezember 2002 über liquide Mittel von 1,2 Milliarden Euro. Die detaillierte Auflistung der Geschäftstätigkeit von SAP, mit Informationen zu Geschäftsbereichen und Regionen, kann im Internet eingesehen werden.