SAP und IBM lassen Anlegerherzen frohlocken

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Im ersten Halbjahr 2001 konnte IBM sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn eine Steigerung verzeichnen. Die Umsatzerlöse konnten um 3,9 Prozent auf 42,6 Milliarden Dollar gesteigert werden. Die Gewinne wuchsen gar um 9,7 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar. Zwar lag IBM bei den Umsatzerlösen unter den Prognosen der Analysten, konnte aber die Gewinnerwartungen erfüllen. Vor allem das IBM-Dienstleistungsgeschäft konnte ein explosives Wachstum und 16 Mrd. Dollar an neuen Geschäftsabschlüssen verbuchen. IBMs CEO Louis Gerstner konstatierte jedoch, dass auch IBM gegen die anhaltende Schwäche bei Personal Computern und Festplatten nicht immun sei. Ebenso litt IBM unter dem starken Dollar. Der CEO rechnet damit, dass sich diese Faktoren auch im zweiten Semester auswirken werden. Trotz dieser guten Meldungen büsste die Aktie im Laufe des gestrigen Handelstages an der New York Stock Exchange um 3,92 Prozent ein und fiel auf 104,24 Dollar. Der Walldorfer Softwarekonzern SAP konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal um 24 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro steigern. Das operative Ergebnis legte um 72 Prozent auf 424 Millionen Euro zu. SAP geht für das Gesamtjahr 2001 davon aus, den Umsatz um mehr als 20 Prozent steigern zu können. Ausserdem rechnet das Unternehmen damit, die Marge im operativen Ergebnis um 1 bis 2 Prozentpunkte gegenüber der Marge des Gesamtjahres 2000 (20 Prozent) zu verbessern. Das Papier legte auf diese Meldungen um 8,24 Prozent auf 154,98 Euro zu.