Schädliches PCB in Kleinkondensatoren und Fluoreszenzleuchten
Die Entsorgung von Kondensatoren und Fluoreszenzleuchten sind nach wie vor problematisch. Grund: Viele elektronische Geräte verwenden Kleinkondensatoren als Ladungsspeicher, Widerstand oder Sensoren. Diese Kleinkondensatoren können jedoch polychloriertes Biphenyl (kurz: PCB) enthalten, das zu den krebserregenden und umweltschädlichen Stoffen gehört. PCB ist in der Schweiz seit 20 Jahren verboten und wurde seither zu 99 Prozent aus dem Verkehr gezogen, tritt aber immer noch gelegentlich in alten elektrischen Geräten oder in Spuren auch in Kleinkondensatoren und Fluoreszenzleuchten auf. Diese werden daher bei der Entsorgung manuell aus dem Elektroschrott ausgebaut; im Jahr 2006 waren es 121 Tonnen. Viel zu oft landet das giftige PCB jedoch im Altmetall, vor allem dann, wenn elektrische und elektronische Haushaltsgeräte nicht sachgemäss entsorgt werden. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Empa St. Gallen, die von der SWICO Recycling, der Stiftung Entsorgung Schweiz (SENS) und der Stiftung Licht Recycling Schweiz (SLRS) in Auftrag gegeben wurde.
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