Schweiz tut zu wenig gegen Internetkriminalität

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Die Zürcher SP-Nationalrätin Regine Aeppli beklagt sich in der neusten Ausgabe des Medienmagazins Tele, dass die Verfolgung der Internetkriminalität in der Schweiz zu wenig politische Unterstüzung findet. Der Bund sagt, wir haben kein Geld dafür. Aber letztlich ist es doch eine Frage des politischen Willens, ob man diese Art der Kriminalität bekämpfen will oder nicht, wird Aeppli zitiert. Namentlich Bundesrätin Ruth Metzler wirft Aeppli Zaghaftigkeit vor. So bekämpfe Metzler seit zwei Jahren Aepplis Initiative, alle Massnahmen gegen die Internetkriminalität auf Bundesebene zentral koordinieren zu lassen. Die SP-Politikerin fordert die Aufstockung der Nationalen Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) auf 15 bis 17 Stellen: Ein effizientes Monitoring braucht mehr Fahnder und grössere Kompetenzen. Die KOBIK hat Anfang Jahre ihre Arbeit aufgenommen und ist auf maximal 8 Stellen limitiert.