Schweizer Landbevölkerung kauft öfter online ein, Städter nutzen mehr digitale Kommunikationsmittel
Jeder dritte Schweizer hat innerhalb des letzten Monats online eingekauft – vorwiegend Musik, Filme oder Spiele zur Unterhaltung. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Umfrage von Microsoft Consumer & Online und Publicis, die unter rund tausend Schweizerinnen und Schweizern durchgeführt wurde. Die Hälfte der Schweizer setzen laut Studie in der Kommunikation auf digitale Hilfsmittel. Jeder vierte Jugendliche gab in der Befragung an, innerhalb der letzten 24 Stunden eine Social-Networking-Plattform zur Kommunikation benutzt zu haben.
Für die tägliche Informationsbeschaffung und die persönliche Unterhaltung bedient sich heute jeder vierte Schweizer Angeboten im Internet. Bei der Wertschätzung von Statussymbolen bevorzugt knapp jeder fünfte Befragte Produkte der digitalen Unterhaltungselektronik gegenüber analogen Gegenständen. Über alle erfassten Bereiche wiesen die Autoren der Studie einen eidgenössischen Digitalisierungsgrad („Digital Life Index Schweiz“) von 31 Prozent nach.
Den Umfrageergebnissen zufolge kaufen Bewohner ländlicher Gebiete öfter online ein, während in der Stadt vermehrt über digitale Hilfsmittel kommuniziert wird. Innerhalb der Schweiz ist das Ostmittelland bei der Kommunikation am „digitalsten“, wobei das Westmittelland beim Einkauf an erster Stelle steht.
Mit dem Digital Life Index berechnen Microsoft Consumer & Online und Publicis seit Februar 2009 halbjährlich den Anteil digitaler Medien und Technologien im Alltagsleben der Schweizer Bevölkerung. Die telefonischen Interviews wurden bei rund tausend Männern und Frauen im Alter von 15 bis 74 Jahren in der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz durchgeführt. Es wurden auch die Vorlieben im Kommunikations-, Informations-, Unterhaltungs- und Einkaufsverhalten erfasst sowie die Wertschätzung von Statussymbolen analysiert.
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