Schweizer Musikindustrie: Legale Downloads machen Verluste im CD-Markt wett

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Immer mehr fängt der Umsatz aus dem Download von Musik über Handy oder Internet die Verluste im CD-Markt auf. So auch in der Schweiz. Wie IFPI Schweiz, die Schweizer Landesgruppe des internationalen Verbands der Produzenten von Ton- und Videoträger, meldet, betrug der Umsatz seiner Mitglieder 224 Millionen Franken oder minus 3 Prozent. Der Verkauf von CDs verringerte sich um 17 Prozent auf 13,6 Millionen Stück. In diesem Jahr wurden erstmals auch die Zahlen aus legalen Musikdownloads erhoben: Es wurden im letzten Jahr 1,72 Millionen Stücke heruntergeladen, der Umsatz belief sich auf 3 Millionen Franken.
Der Rückgang sei bedeutend moderater ausgefallen als in den Vorjahren, sagte Hugo Stettler des Plattenmajors Sony BMG Schweiz gegenüber sda. Beat Högger von IFPI Schweiz hofft, dass im laufenden Jahr bei den Verkäufen von CD-Alben keine Rückgänge mehr verzeichnet werden müssen. Beide sehen grosse Wachstumschancen beim Online-Musikvertrieb sowie bei den Klingeltönen und Realtones für Handys.