Schweizer UMTS-Versteigerung bröckelt: nur noch 5

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Kurz vor Beginn der Schweizer UMTS-Auktion am Montag haben sich drei weitere Bewerber von der Auktion zurückgezogen: Die Deutsche Telekom, Telenor, Hutchinson aus Hong Kong und die Cablecom nehmen nicht an der Auktion teil. Im Rennen um die vier UMTS-Lizenzen verbleiben lediglich fünf Bieter: Die vier in der Schweiz aktiven Gesellschaften Swisscom (mit Vodafone), Orange (mit France Telecom), Sunrise (mit british Telecom) und Diax, sowie die spanische Telefonica. Es besteht die Möglichkeit, dass sich zwei der fünf Gesellschaften zusammenschliessen oder dass eine weitere Gesellschaft aussteigt. Laut Marc Furrer, Direktor des Bundesamts für Kommunikation, wird es am Montag aber auf jeden Fall zu einer Auktion kommen. Wenn nur vier Bewerber übrig bleiben, gehen die Lizenzen zum Mindestgebot von 50 Millionen Franken über den Tisch. Die Schweiz habe sich für das verfahren der Auktion entschieden, weil eine Auktion das fairste Verfahren für die Zuteilung der UMTS-Lizenzen sei. Dass bei einer Auktion jetzt nicht Milliardenbeträge, sondern nur 200 Millionen resultieren, sei nicht ein Anlass, die Verfahrensregeln zu ändern, erklärte Furrer gegenüber Radio DRS.