Schweizer Unternehmen trotz Notfallplan oft nicht auf Katastrophe im Rechenzentrum vorbereitet

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Für den Ausfall ihres Rechenzentrums sind viele Schweizer Unternehmen nach wie vor nicht optimal gerüstet, lautet das Ergebnis der diesjährigen Disaster Recovery-Studie im Auftrag von VERITAS Software. 58 Prozent der befragten Schweizer IT-Entscheider haben keinen integrierten Plan für Disaster Recovery und Business Continuity einsatzbereit in der Schublade liegen. Dies obwohl 95 Prozent der befragten Unternehmen angaben, dass eine Unterbrechung ihres IT-Betriebs ernsthafte wirtschaftliche Folgen hätte. Als die beiden grössten Bedrohungen wurden mit 86 und 80 Prozent Hard- und Software-Fehler sowie Viren und Hacker-Angriffe genannt, gefolgt von Naturkatastrophen mit 78 Prozent. Aber auch Ausfälle aufgrund unabsichtlichem oder bösartigem Verhalten von Mitarbeitern stuften 64 Prozent der Befragten als bedrohlich ein. 45 Prozent der befragten Schweizer Unternehmen mussten ihren Notfallplan in den vergangenen zwölf Monaten in die Praxis umsetzen. Der häufigste Grund waren mit 36 Prozent Hardware- oder Software-Störungen, gefolgt von Viren und Hacker-Angriffen sowie unabsichtliches oder bösartiges Verhalten von Mitarbeitern (je 22 Prozent). Notfallpläne nehmen in Unternehmen einen immer wichtigeren Stellenwert ein: Obwohl der Entscheidungsfindungsprozess in 58 Prozent der Fälle in der Verantwortung eines IT-Managers liegt, ist die Vorstandsebene im Vergleich zum Vorjahr mehr als doppelt so häufig involviert. Die Studie, die dieses Jahr bereits zum dritten Mal in Auftrag gegeben wurde, basiert auf einer weltweiten Befragung von Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern.