Sicherheitsleck in Opensource-Sicherheitssoftware
Das Opensource-Intrusion-Detection-System (IDS) Snort weist ein Sicherheitsleck auf. Die Security-Spezialistentruppe X-Force der amerikanischen Sicherheitsfirma Internet Security Systems (ISS) weist auf einen Buffer-Overflow im Preprocessing-Code hin. Angreifer, so ISS, könnten den Fehler ausnützen, um auf einem Snort-Sensor beliebigen Code mit den Rechten des Prozess-Eigners (normalerweise root) auszuführen. Dazu ist es nicht nötig, den tatsächlichen Standort des Sensors zu kennen. Gemäss ISS können Angriffspakete an jeden Teil des Netzwerks gesandt werden, in dem der anvisierte Sensor aktiv ist. Betroffen sind alle Versionen ab Snort 1.8. Inzwischen steht mit Version 1.9.1 ein Patch für das Problem zur Verfügung. Snort dient vielen, überwiegend kleineren IDS-Anbietern als Grundlage für eigene Produkte.
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