Siemens schliesst Verkauf von SBS nicht aus - Siemens Schweiz im Plus

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Siemens hat im vierten Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen: Der Gewinn nach Steuern sank von 654 Millionen Euro im Vorjahr auf 77 Millionen Euro. Der Umsatz hingegen stieg auf 22,1 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 19,6 Milliarden Euro. Auch beim Auftragseingang zeigte sich ein Wachstum von 20,3 Milliarden Euro auf 23,6 Milliarden Euro.
Grund des Gewinnrückgangs sind laut Siemens vor allem die schlechten Resultate der IT- und Telekommunikationssparten Siemens Com und Siemens Business Services. Der IT-Dienstleister SBS schrieb einen Verlust von 427 Millionen Euro nach einem Minus von 28 Millionen Euro im Vorjahr.
Wie Siemens-Chef Klaus Kleinfeld anlässlich der Präsentation der Zahlen sagte, will man nun die Umstrukturierung der Problembereiche Com und SBS stärker vorantreiben als bisher. Dabei schloss er Verkäufe nicht aus. "Unser Portfolio wird weiterhin atmen und durch Zukäufe ebenso geprägt sein wie durch Desinvestitionen“, so Kleinfeld.
Siemens Schweiz konnte im Geschäftsjahr 2004/2005 seinen Umsatz um 1 Prozent auf 1,63 Milliarden Franken erhöhen. Der Auftragseingang erhöhte sich um 25 Prozent auf 1,97 Milliarden Franken. Der markante Zuwachs im Aufragseingang sei in erster Linie auf die Verbuchung eines Grossauftrages der Schweizerischen Post im Umfang von 298 Millionen Franken zurückzuführen, teilt Siemens Schweiz heute mit. Ende September beschäftigte Siemens Schweiz insgesamt 4'122 Personen, 11 mehr als im Vorjahr.