Siemens Schweiz präsentiert Halbjahreszahlen

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In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erwirtschaftete Siemens Schweiz einen Umsatz von 752 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es 796 Millionen Franken gewesen. Der Umsatz in der Schweiz inklusive Siemens Building Technologies liegt bei 1,076 Milliarden Franken. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Plus von 25 Prozent. Laut Pressemeldung wurde in diesem Resultat ein Grossauftrag von 298 Millionen Franken verbucht. Siemens Schweiz ist von der Schweizerischen Post mit der Lieferung von Automatisierungstechnik für drei neue Briefsortierzentren und sechs Subzentren beauftragt worden.
Der Umsatz des Siemens-Konzerns stieg in dieser Berichtsperiode um 4,3 Prozent auf 18,6 Milliarden Euro. Allerdings sank der Gewinn gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent auf 781 Millionen Euro. Grund für den Rückgang ist die Handy-Krise bei Siemens: Die seit längerem kränkelnde Sparte machte einen Verlust von 138 Millionen Euro. An der Pressekonferenz in Lissabon kündigte Siemens-Chef Klaus Kleinfeld eine Weichenstellung für die Handy-Sparte an: Sie soll nicht verkauft werden, wie spekuliert wurde, sondern in den nächsten drei Monaten in eine rechtlich eigenständige Einheit ausgelagert werden. Gleichzeitig werden Partner gesucht, die sich daran beteiligen wollen. Laut Gerüchten soll Siemens in intensiven Verhandlungen mit Motorola und Acer stehen. Eine Entscheidung soll bald fallen.