Software-Patente: Drohen der Schweiz amerikanische Verhältnisse?

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Computerimplementierte Erfindungen, meist auch Software-Patente genannt, sorgen in der EU seit geraumer Zeit für rote Köpfe. Vor allem IT-KMUs und die Open-Source-Gemeinde befürchten durch die drohende neue Patentrichtlinie Nachteile, während IT-Grossunternehmen sich für eine breite Patentierbarkeit von Software aussprechen. In den USA zeitigen sich derweil die negativen Auswirkungen einer zu laxen Anwendungspraxis: Patente werden für triviale Prozesse erteilt, Innovation verhindert statt gefördert. In der Schweiz sind Software-Patente hingegen nur bei wenigen Exponenten ein Thema. Während die Regierung und die Software-Unternehmen die Entwicklung in der EU abwarten und die ICT-Verbände sich kaum zu gemeinsamen Stellungnahmen durchringen können, warnen einige wenige Exponenten vor einem allfälligen "autonomen Nachvollzug" der EU-Richtlinie durch die Schweiz – und damit vor drohenden "amerikanischen Verhältnissen". Mehr dazu lesen Sie in der Netzwoche Nummer 36 von morgen Mittwoch. Ausserdem in der neuen Netzwoche: Spit - macht Spam dem VoIP den Garaus? Die PaketPost setzt auf IT-Lösungen. Und: HSG- und ETH-Professor Elgar Fleisch im Interview zu den Chancen und Risiken von RFID.