HSG, ETH und Zurich tüfteln an KI-Lösungen für die Versicherungsbranche
Versicherer Zurich gründet gemeinsam mit der Universität St. Gallen und der ETH Zürich das Zurich AI Lab. Es soll neue KI-Lösungen für die Versicherungsbranche entwickeln sowie die transformative Wirkung von KI auf das Versicherungswesen untersuchen.
Es sind hohe Erwartungen, die Versicherer Zurich an künstliche Intelligenz stellt. In einer Mitteilung bezeichnet das Unternehmen die Technologie als "Kraft, die das Geschäftsmodell der Versicherungsbranche grundlegend verändern kann. KI hat das Potenzial, neue Kundenerlebnisse zu schaffen, die schneller, intelligenter und persönlicher sind als je zuvor."
Vorantreiben soll diese Vision das Zurich AI Lab. Die Versicherung gründete die Einrichtung gemeinsam mit dem Institut für Betriebswirtschaft der Universität St. Gallen (HSG) und dem Agentic Systems Lab der ETH Zürich. Als Leiter fungiert Zurich-CEO Mario Greco. Seitens HSG ist Karolin Frankenberger und seitens ETH Elgar Fleisch involviert.
Das neue KI-Labor vereine "erstklassige Forschungskapazitäten mit der umfassenden Branchen- und Technologiekompetenz von Zurich sowie der Verpflichtung zu verantwortungsvoller Innovation", werben die Partner in der Mitteilung. Zu den Aufgaben der Einrichtung gehört es, die Entwicklung skalierbarer Lösungen für reale Herausforderungen der Versicherungsbranche zu beschleunigen. Das AI Lab werde zudem wissenschaftliche Arbeiten über die transformative Wirkung von KI auf das Versicherungswesen sowie auf Strategien und Geschäftsmodelle veröffentlichen, wobei es sich auf Daten und Erkenntnisse aus der eigenen Forschung stützen werde.
Die Forschungsarbeiten werden von einem multidisziplinären Team aus Doktoranden und Masterstudierenden unter der Leitung hochrangiger Führungskräfte von Zurich und Professoren der Hochschulen durchgeführt. Der HSG und ETH Zurich biete man akademische Freiheit, heisst es weiter. Gleichzeitig werde das KI-Labor die Innovationskraft von Zurich bei der Entwicklung und Einführung neuer KI-Lösungen beschleunigen.
Übrigens stellten die ETH und die EPFL unlängst ein eigenes grosses Sprachmodell vor. Es heisst Apertus, ist mehrsprachig und soll vollständig offen und transparent sein. Mehr dazu erfahren Sie hier.
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