Solide Q2-Zahlen: IBM ohne PC-Geschäft mit nur vier Prozent weniger Umsatz

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Der US-Technologiekonzern IBM erzielte im zweiten Quartal 2005 einen Nettogewinn von 1,83 Milliarden US-Dollar. Vor Jahresfrist betrug dieser mit 1,74 Milliarden noch Dollar 90 Millionen weniger. Der Umsatz ging in der gleichen Zeitspanne um 4 Prozent auf 22,3 Milliarden Dollar zurück, teilte das im US-Bundesstaat New York ansässige Unternehmen mit. Zur Gewinnsteigerung trug insbesondere das IT-Services-Geschäft bei. Der Rückgang bei den Umsätzen resultiert aus dem Verkauf der PC-Herstellung an die chinesische Lenovo. Trotz des Verlusts von Apple als wichtigen Kunden im Halbleiter-Segment geht IBM auch in diesem Segment von einem weiteren Wachstum in den kommenden Monaten aus. Insbesondere die Fertigung des Cell-Prozessors soll für neue Impulse sorgen. Der für die Playstation 3 von Sony entwickelte Chip soll unter anderem auch in medizinischen Systemen und Computern für seismische Berechnungen eingesetzt werden. „IBM hat seine Form wiedergefunden", befand Konzernchef Samuel J. Palmisano anlässlich der Präsentation der Geschäftszahlen. "Wir haben unser PC-Geschäft nahtlos an Lenovo übergeben, in Europa ein schlankeres Management-System eingeführt, wichtige Teile des Unternehmens für zukünftiges Wachstum vorbereitet und gleichzeitig ein solides Quartalsergebnis vorgelegt." Die Gesamtumsätze im Hardware-Geschäft schrumpften gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres zwar um 25 Prozent auf 5,6 Milliarden US-Dollar. Wird allerdings der Verkauf des PC-Geschäfts an Levono in Relation gesetzt, stiegen die Hardware-Erlöse effektiv um 5 Prozent.