Sonntagspresse: Alder kein Topmanager, Bundersrat verletzt Aktienrecht
In der Sonntagspresse war Swisscom das heisse Thema. Während die SonntagsZeitung Alders Auslandsabenteuer unter die Lupe nahm, war es bei der NZZ am Sonntag das Vorgehen des Bundesrats.
Alder sei es gelungen, in den vergangenen sechs Jahren im Ausland, vor allem mit der deutschen Mobilfunkanbieterin Debitel, zwischen vier und fünf Milliarden Franken zu verbrennen, schreibt die SonntagsZeitung. Nachvollziehbare Argumente für seine Auslandsbeteiligungen hätte Alder jedoch nie liefern können. Von einem Topmanager könne also nicht die Rede sein. Dass ihn der Bundersat jetzt zurückpfeife, sei daher durchaus angemessen, auch wenn die Art und Wweise zu wünschen übrig liesse.
Mehr als zu wünschen übrig lässt dieses Vorgehen nach Ansicht der NZZ am Sonntag. Das Blatt hat einige mit der Materie vertraute Juristen befragt und das Fazit ist vernichtend für den Bundesrat. Er habe klar gegen das Aktienrecht verstossen und sei der Einzige, der bis zum jetzigen Zeitpunkt echten Schaden angerichtet habe. Es sei nicht auszuschliessen, dass der Bundesrat wegen seines wenig rechtskonformen Vorgehens von angelsächsischen Investoren auf Schadenersatz verklagt wird, werden diverse Spezialisten zitiert.
Alder sei es gelungen, in den vergangenen sechs Jahren im Ausland, vor allem mit der deutschen Mobilfunkanbieterin Debitel, zwischen vier und fünf Milliarden Franken zu verbrennen, schreibt die SonntagsZeitung. Nachvollziehbare Argumente für seine Auslandsbeteiligungen hätte Alder jedoch nie liefern können. Von einem Topmanager könne also nicht die Rede sein. Dass ihn der Bundersat jetzt zurückpfeife, sei daher durchaus angemessen, auch wenn die Art und Wweise zu wünschen übrig liesse.
Mehr als zu wünschen übrig lässt dieses Vorgehen nach Ansicht der NZZ am Sonntag. Das Blatt hat einige mit der Materie vertraute Juristen befragt und das Fazit ist vernichtend für den Bundesrat. Er habe klar gegen das Aktienrecht verstossen und sei der Einzige, der bis zum jetzigen Zeitpunkt echten Schaden angerichtet habe. Es sei nicht auszuschliessen, dass der Bundesrat wegen seines wenig rechtskonformen Vorgehens von angelsächsischen Investoren auf Schadenersatz verklagt wird, werden diverse Spezialisten zitiert.
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