Soziale Netzwerke schützen Daten mangelhaft
Eine Studie der Stiftung Warentest zeigt, dass Online-Netzwerke wie Facebook oder My Space das Thema Datenschutz sehr locker nehmen. Bei acht von 10 getesteten Netzwerken stellt die Stiftung Warentest deutliche oder erhebliche Mängel beim Datenschutz und bei der Datensicherheit fest. Am schlechtesten Schnitten Facebook, My Space und Linked-In ab. Die amerikanischen Riesen schränken die Nutzerrechte ein und räumen sich selbst weitreichende Rechte besonders in der Weitergabe an Dritte ein. Hierzu ein paar Beispiele aus dem selten gelesenen Kleingedruckten: „Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, unentgeltliche, weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest“ (Facebook). Unter IP-Inhalte ist das geistige Eigentum beispielsweise an Texten und Bildern gemeint. Linked-In schreibt in seinen AGB, dass sie die Vereinbarung mit oder ohne Grund, jederzeit, mit oder ohne Mitteilung kündigen können. Positiver ausgefallen ist die Bewertung für die deutschen Netzwerke Studi-Vz und Schüler-Vz. Bei aller Kritik weist die Stiftung Warentest auch darauf hin, dass jeder Nutzer sein eigener Datenschützer sei und auch selbst in der Verantwortung steht mit seinen persönlichen Daten sorgsam umzugehen.
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