Spitäler schützen Patientendaten schlecht

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Schweizer Spitäler pflegen trotz gesetzlicher Vorgaben einen fahrlässigen Umgang mit sensiblen Patientendaten. Mit einfachen Mitteln können selbst Amateurhacker an schützenswerte Daten herankommen, schreibt die NZZ am Sonntag. Und sie lässt sich diesen Befund vom Zürcher Datenschutzbeauftragten Bruno Baeriswyl gleich bestätigen: Mir sind zahlreiche Fälle bekannt, die auf Lecks und Lücken in Spitälern hindeuten, so Baeriswyl. In den USA sei das Problem schon so weit fortgeschritten, so die NZZaS, dass beispielsweise Arbeitgeber für 50 Dollar bei einem Informationsbroker Personaldossiers von Mitarbeitern oder Bewerbern bestellen können, in dem auch zahlreiche Daten zur Gesundheit der Person ersichtlich sind.