S&T treibt mit roter Null den Wechsel der Einnahmenstruktur voran
Der österreichische IT-Dienstleister S&T verzeichnet für das Geschäftsjahr 2008 einen leichten Umsatzrückgang um 2 Prozent auf 513,4 Millionen Euro. Ein Blick auf die Gewinnrechnung zeigt, dass sich auch die Österreicher dem Wirtschaftsabschwung des letzten Jahres nicht haben entziehen können: Sowohl auf EBIT- (9,1 Millionen Euro, minus 30 Prozent) als auch auf EBITDA-Stufe (16,4 Millionen Euro, minus 20 Prozent) verringerte sich der Gewinn beträchtlich. Netto blieb schliesslich mit minus 0,3 Millionen Euro eine rote Null. Das Ergebnis sei in erster Linie von Projektsanierungen im ersten Halbjahr, Wechselkursschwankungen und der schwierigen Finanzierung von Grossprojekten negativ beeinflusst, so S&T.
Positiv vermerkt S&T den Wandel der Einnahmenstruktur: 2008 stammten bereits 51 Prozent des Gesamtumsatzes aus Lösungs- und Serviceprojekten. 2007 waren es erst 45 Prozent. Angestrebt wird bis 2011 ein Anteil von rund 60 Prozent. Die Ergebnisse im Geschäftsjahr 2008 würden dazu trotz der schwierigen Marktbedingungen ein solides Fundament bieten, ist man bei S&T überzeugt.
Die S&T AG mit Sitz in Wien beschäftigt mehr als 3100 Mitarbeiter in rund 70 Niederlassungen in 22 Ländern. Sie ist seit 2003 an der Wiener Börse kotiert. Zu ihrer Kundschaft zählen Unternehmen aus den Branchen Fertigungsindustrie, Finanzdienstleistung, Handel, Telekommunikation und Energieversorgung sowie öffentliche Verwaltungen. 2007 übernahm S&T die St. Galler The Information Management Group (IMG).
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