Stadt Bern zahlt Millionen für proprietäre Software, Verein Wilhelm Tux ist sauer

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Am 9. März hat der Berner Stadtrat über einen Ausbau der Informatik der Volksschulen der Stadt Bern abgestimmt. Dabei hat es der Berner Stadtrat abgelehnt, ausschliesslich auf Open Source Software zu setzen und sich statt dessen für die Kompromisslösung proprietäre Software und Open Source Software wo möglich entschieden. Es wurde eine Investition von 8,5 Millionen Franken bewilligt, davon entfallen 4,5 Millionen auf Hardware und 3 Millionen auf Software. Heute reagiert der Verein Wilhelm Tux, der sich für die Verbreitung von quelloffener Software in der Schweiz einsetzt, enttäuscht über diesen Entscheid: Mit einer Systemplattform auf Linux-Basis und Thin Clients könnten einige Millionen gespart werden, die dann für die Ausbildung selbst zur Verfügung stünden. Stattdessen ziehe es der Stadtrat offenbar vor, die bereits gigantischen Quasi-Monopolisten zu unterstützen, so Wilhelm Tux. Der gefällten Kompromisslösung traut Wilhelm Tux nicht: Die Erfahrung mit ähnlichen vagen Formulierungen im analogen Fall der Stadt Winterthur hätten gezeigt, dass dann praktisch nichts passiere.