Steuerhinterziehung, Geldwäscherei, Mafia: Swisscoms italienische Tochter Fastweb auf Abwegen
Die italienische Finanzpolizei hat gegen Fastweb-Gründer Silvio Scaglia und weitere fünf Personen des früheren Fastweb-Managements Haftbefehle ausgestellt. Auch der aktuelle CEO der Swisscom-Tochter, Stefano Parisi, soll ins Visier der Behörden geraten sein. Fastweb wird verdächtigt, zusammen mit anderen Unternehmen Teil eines Geldwäscherings gewesen zu sein, dessen Wurzeln in der kalabresischen Mafia vermutet werden. Die Deliktsumme beträgt insgesamt 2 Milliarden Euro, wobei Fastweb gemäss heutiger Pressemitteilung der Swisscom mit 40 Millionen Euro involviert ist. Wie Swisscom weiter präzisiert, beziehen sich die Anschuldigungen auf Steuerhinterziehungsvergehen, welche sich in den Jahren 2003 und 2006, also vor der Fastwebübernahme im Jahre 2007, zugetragen haben sollen. Swisscom räumt ein, von diesem Verfahren seinerzeit beim Erwerb von Fastweb gewusst zu haben, zeigte sich jedoch überrascht von den jüngsten Entwicklungen in dieser Sache. Inzwischen haben die Untersuchungsbehörden einen Antrag auf Zwangsverwaltung der Fastweb gestellt. Darüber soll am 2. März befunden werden. Welche Folgen dieses so genannte „Commissariamento“ für die Swisscom-Tochter haben könnte, ist derzeit unklar. Swisscom geht indes davon aus, dass „nach heutiger Einschätzung die Weiterführung der Geschäftstätigkeit nicht beeinträchtigt“ wird.
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