Sun putzt sich für Oracle heraus, derweil EU-Bedenken der Übernahme Sukkurs bekommen
Bei Sun Microsystems sollen in den nächsten 12 Monaten weitere 3000 Stellen abgebaut werden. Dies entspricht rund 10 Prozent der gesamten Belegschaft. Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte Sun rund 6000 Stellen gestrichen. Der Grund für den Abbau sind tiefrote Zahlen. Zudem setzt nicht nur die schlechte Marktlage, sondern auch die Verzögerung der rettenden Übernahme durch Oracle dem Hardwarehersteller zu. Gemäss Larry Ellison kostet jeder Monat, in dem der Vollzug der Übernahme durch Europas Wettbewerbshüter verzögert wird, Sun 100 Millionen Dollar.
Punkt des Anstosses zur genaueren Begutachtung der Akquisition seitens der EU-Wettbewerbskommission ist Suns Opensource Datenbank MySQL. Geht es nach dessen Entwickler, dem Finnen Micheal „Monty“ Widenius, sollte diese von der Übernahme ausgeschlossen werden, da dadurch der Wettbewerb im Datenbankmarkt eingeschränkt werde und die Weiterentwicklung von MySQL zugunsten von Oracles eigener Lösung gefährdet sei.
Sukkurs erhalten hat Widenius von Richard Stallman, Präsident der Free Software Foundation sowie den beiden Non-Profit-Organisationen Knowledge Ecology International sowie der Open Rights Group, welche gemeinsam einen offenen Brief an die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes verfasst haben.
Sowohl Sun-CEO Scott McNealy wie auch Oracle-CEO Larry Ellison betonten zuletzt an der Open World von vergangener Woche, dass SQL weiterentwickelt werden solle. Ein Entscheid der EU-Wettbewerbskomission ist erst am 19. Januar zu erwarten.
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