Sunrise: Keine Eile mit UMTS
Bis Ende 2002 hätten die vier Telekommunikationsunternehmen, welche im vergangenen Jahr eine UMTS-Lizenz erworben hatten, Zeit, um ein UMTS-Netz mit mindestens 20 Prozent Abdeckung in Betrieb zu nehmen. Doch die vom BAKOM gewährte Frist dürfte illusorisch sein. „Man muss sich fragen, ob es Sinn macht, UMTS so schnell wie möglich zu lancieren,“ meint etwa Kim Frimer, CEO von Sunrise, in einem Interview mit der Berner Zeitung. Als Gründe für die Verspätung nennt er einerseits technische Probleme, andererseits die strengen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Auch Swisscom-Sprecher Sepp Huber räumte Engpässe ein, meinte aber, dass es zu früh sei, um über eine Verschiebung zu sprechen. Optimistischer tönt es beim Konkurrenten Orange, welche sich laut eigenen Angaben beim Aufbau ihres UMTS-Netzes auf Kurs befindet. Um allerdings das UMTS-Netz termingerecht in Betrieb zu nehmen, dürfe die Strahlenschutzverordnung nicht weiter verschärft werden, meinte Orange-Pressesprecherin Therese Wenger gegenüber der Berner Zeitung.
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