Sustainable Schmarotzer-Business

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Vielleicht können Sie sich an eine Letzte Meldung vor einigen Tagen erinnern: Da wandte sich eine verzweifelte Frau aus Brooklyn auf einer Website an die Netzöffentlichkeit mit der Bitte um eine pekuniäre Spende. Der Grund für die desolate Leere im Portemonnaie: akute Kaufsucht (Designertaschen, Prada-Schuhe und was der nützlichen Dinge mehr sind), welche der Bemitleidenswerten eine Schuld von über 20000 Dollar auf dem Kreditkartenkonto hinterliess. Mittlerweile hat sich Karyns Website www.savekaryn.com als „sustainable business“ erwiesen: Knapp 10000 Dollar sind in den ersten zehn Wochen geflossen! Doch das Internet wäre nicht das Internet, wenn sich nicht sogleich Protest regen würde: „Gesellschaftsschmarotzer sind schlecht!“ warnt die Website Dontsavekaryn.com. Die Meinung der Letzen Meldung: Alles nur Neidhammel! Hat doch endlich jemand gezeigt, wie sich das Internet erfolgreich ins Businessmodell einbeziehen lässt.