Swisscom bringt qualifizierte PKI-Zertifikate
Swisscom will noch diesen Sommer qualifizierte Public-Key-Infrastructure-(PKI)-Zertifikate auf den Schweizer Markt bringen. Dies sagte Lorenz Neher, Senior Consultant Swisscom Solutions, an einer Veranstaltung des Standardisierungsvereins eCH gestern Abend in Bern. Swisscoms Tochter Swisscom Solutions steht zurzeit im Akkreditierungsverfahren zum Zertifizierungsdiensteanbieter (CSP) für PKI-Lösungen bei KPMG. Zudem will Swisscom auch im Geschäft mit Zertifikaten für "fortgeschrittene" Signaturen (für E-Mail, SSO, SSL, Verschlüsselung, Server-Zertifikate) mittun.
Obwohl die Schriftlichkeit in den wenigsten Fällen gesetzlich gefordert werde, würden die meisten Formulare und Verträge heute schriftlich abgefasst und unterzeichnet, begründete Neher Swisscoms Motivation, in den unter Rentabilitätsaspekten unsichern Markt einzusteigen. Der Business Case zielt auf den Business2Business- und den Business2Government-Bereich. Swisscom will ihre Zertifikate in Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistern lancieren. Damit sollen Gesamtlösungen möglich werden, bei denen die Signaturen direkt an den Workflow gekoppelt sind. Zu den Kosten für die Anwender sagte Neher: Idealerweise würde der Dienstleister die Zertifikate an die User verschenken, sein "Gewinn" würde in der erreichten Effizienzsteigerung liegen.
Obwohl die Schriftlichkeit in den wenigsten Fällen gesetzlich gefordert werde, würden die meisten Formulare und Verträge heute schriftlich abgefasst und unterzeichnet, begründete Neher Swisscoms Motivation, in den unter Rentabilitätsaspekten unsichern Markt einzusteigen. Der Business Case zielt auf den Business2Business- und den Business2Government-Bereich. Swisscom will ihre Zertifikate in Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistern lancieren. Damit sollen Gesamtlösungen möglich werden, bei denen die Signaturen direkt an den Workflow gekoppelt sind. Zu den Kosten für die Anwender sagte Neher: Idealerweise würde der Dienstleister die Zertifikate an die User verschenken, sein "Gewinn" würde in der erreichten Effizienzsteigerung liegen.
Roman Bachmann
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