Swisscom: Gewinn trotz Umsatzrückgang

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Obwohl Swisscoms Umsatz im per 30. Juni agbeschlossenen ersten Halbjahr 2005 leicht sank, konnte die Ex-Monopolistin einen fast 50 Prozent höheren Gewinn einfahren. Der Nettoumsatz der Swisscom-Gruppe sank im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 4,91 Milliarden Franken. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) nahm um 2 Prozent auf 2,2 Milliarden Franken ab. Der Reingewinn kletterte um 47,4 Prozent auf 1,1 Milliarden Franken.
Der Umsatz von Swisscom Fixnet sank gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent auf 2,2 Milliarden Franken. Dank der höheren Zahl von Breitbandanschlüssen (ADSL) stieg der Umsatz bei den Anschlussgebühren um 6,3 Prozent auf 981 Millionen Franken. Die Zahl der ADSL-Anschlüsse nahm gegenüber dem Vorjahr um 44,5 Prozent auf 948'000 zu, davon entfallen 603'000 Anschlüsse auf Kunden von Bluewin. Die Zahl der digitalen und analogen Anschlüsse verringerte sich um 2,8 Prozent auf 3,87 Millionen.
Swisscom Mobile steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr als Folge der gestiegenen Anzahl Kunden um 1 Prozent auf 1,8 Milliarden Franken.
Der Bereich Solutions verzeichnete einen Umsatzrückgang um 11,7 Prozent auf 560 Millionen Franken. Diesen Rückgang führt Swisscom auf den, laut eigenen Angaben, anhaltendenden starken Preis- und Konkurrenzdruck zurück.
Der Bereich Übrige steigerte den Umsatz um 14,5 Prozent auf 261 Millionen Franken. Dies vor allem dank dem höheren Umsatz aus Dienstleistungen im Bereich Informatik-Outsourcing von Swisscom IT Services.
Für das Geschäftsjahr 2005 erwartet Swisscom einen Umsatzrückgang auf rund 9,6 Milliarden Franken und eine Abnahme des EBITDA auf rund 4,1 Milliarden Franken, dies vor allem als Folge des hohen Konkurrenz- und Preisdrucks bei Mobile und Fixnet, wie Swisscom schreibt.