Swisscom IT Services verliert letzte Kunden der AGI-Plattform

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Die Spatzen pfiffen es seit dem Frühling von den Dächern: Swisscom IT Services verliert auch die letzten vier Kantonalbanken, die bisher noch an der gemeinsamen AGI-Softwareplattform festgehalten hatten. Nun haben die Kantonalbanken von Luzern, St. Gallen, Thurgau und Freiburg nach einer Voranalyse entschieden, die Option Weiterentwicklung und Optimierung des AGI-Systems nicht weiter zu verfolgen und innert fünf Jahren auf ein modernes Standardprodukt umzusteigen. "Die bestehende Plattform wird abgelöst", erklärt Daniel von Arx, Sprecher der Luzerner Kantonalbank und der AGI-Kooperation, dem NetzwocheTicker. Welche Nachfolgelösung den Zuschlag erhält, ist hingegen noch nicht entschieden. Auf der Shortlist verblieben sind gemäss von Arx die Produkte respektive Lösungen von Avaloq und CSC sowie die Prüfung von Kooperationsmöglichkeiten mit ähnlich gelagerten Banken in den Bereichen Prozessmanagement und IT. Bereits am 5. April hatten die vier kleineren Kantonalbanken von Glarus, Appenzell-Innerrhoden, Obwalden und Nidwalden den Austritt aus der AGI-Kooperation bekannt gegeben, um per Ende 2006 von der AGI-Plattform zur Banking-Plattform der Lenzburger Finnova zu wechseln. 2003 steuerten die damals acht AGI-Banken 165 Millionen Franken oder 22 Prozent an den Gesamtumsatz von Swisscom IT Services bei.