Obwalden und Nidwalden führen Online-Polizeiposten ein
Die Kantonspolizeien Obwalden und Nidwalden schliessen sich dem digitalen Polizeiposten Suisse ePolice an. Nun können Bürgerinnen und Bürger der gesamten Zentralschweiz rund um die Uhr ihre Anzeige online erstatten.
Der Online-Polizeiposten Suisse ePolice ist neu auch in den Kantonen Obwalden und Nidwalden verfügbar. Sofern die Täterschaft unbekannt und keine Spurensicherung notwendig ist, können Bürgerinnen und Bürger einfache Delikte im Onlineportal anzeigen, wie die Kantone mitteilen. Darunter fallen Diebstähle (wie Velodiebstähle), Sachbeschädigungen (wie Sprayereien), Kontrollschildverluste und Cyberkriminalität.
Die online abgegebenen Meldungen erreichen automatisch die zuständigen Polizeikorps und stehen als PDF als Versicherungsnachweis zum Download bereit, wie es in den Mitteilungen heisst. Das Portal begleitet die Anzeigestellerinnen und -steller schrittweise durch die Formulare, übermittelt die persönlichen Angaben verschlüsselt an die Polizei und verweist, falls nötig, an einen Polizeiposten.
Die Einführung von Suisse ePolice ermöglicht "der Polizei eine schnellere Bearbeitung von Anliegen, reduziert für die Bürgerinnen und Bürger die Wartezeiten vor Ort und trägt zu einer modernen Polizeiarbeit bei", wie es in der Mitteilung von Obwalden heisst.
Der Online-Polizeiposten ist in zahlreichen Kantonen bereits im Einsatz. Darunter Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Bern, Freiburg, Glarus, Graubünden, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Schwyz, Uri, Zug und Zürich.
Angepasste Schalteröffnungszeiten
Delikte mit einer bekannten Täterschaft soll man weiterhin an einem Polizeischalter vor Ort melden. Anders als in Stans passt die Kantonspolizei Obwalden die Schalteröffnungszeiten in Sarnen an: Montag bis Freitag 13:30 bis 17:00 Uhr, zusätzlich Montagmorgen 08:00 bis 11:45 Uhr.
Für dringende Fälle und bei akuter Gefahr ist weiterhin die Notrufnummer 117 jederzeit erreichbar.
Übrigens: Knapp 65'000 Meldungen zu Cybervorfällen sind im Jahr 2025 beim Bundesamt für Cybersicherheit eingegangen. Auch wenn der Anstieg zum Vorjahr geringer ausfällt, führen neue Methoden nicht zur Entwarnung. Lesen Sie hier mehr zum Jahresrückblick des BACS.
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