Swisscom senkt die Interkonnektionspreise
Swisscom reduziert basierend auf neuen Berechnungen nach der Methode LRIC (Long-run Incremental Cost), welche gemäss Fernmeldeverordnung ab 1. Januar 2000 angewendet wird, die Interkonnektionspreise für das Jahr 2001 um bis zu 6 Prozent. Mit dieser Senkung liegt Swisscom nach eigenen Angaben im europäischen Mittel. Die Interkonnektion regelt die Zusammenschaltung der Netze von Swisscom und der alternativen Anbieter. Bereits am 3. Oktober hatte die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) im Verfahren zwischen Commcare und Swisscom entschieden, dass auch Mietleitungen dem Interkonnektionsregime unterstehen. Damit wurde Swisscom verpflichtet, die Preise für Mietleitungen je nach Gebiet zwischen 14 und 63 Prozent zu senken. Mit diesem Entscheid hat die ComCom das am 21. September 1998 durch die Commcare Communications AG eingeleitete Verfahren abgeschlossen und deren Gesuch teilweise gutgeheissen. Nicht durchgedrungen ist die Commcare mit ihrem Antrag, auch die Übertragungsmedien der Swisscom, also die Kupfer- und Glasfaserkabel, den Interkonnektionsbestimmungen zu unterstellen.
Die Lösung heisst Corn-i
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